Nicht immer macht der Einbau einer, an sich sinnvollen, Technik Sinn!
Um eine Anlage zur Kraft-Wärme-Kopplung einzusetzen, sollte auch im Sommer Wärme benötigt werden. Das geschieht bei kleineren Wohngebäuden mit bis zu 3/4 WE meistens nicht im ausreichenden Maße durch den Warmwasserbedarf. Ideal jedoch: Sie sind Eigentümer eines Schwimmbades.
Ohne Schwimmbad haben Sie in den warmen Monaten eine ungünstige Taktung Ihres Gerätes, was zu kurzen und teuren Wartungsintervallen führt, die die Amortisationszeit deutlich verlängern.
Insbesondere muss aber auch dem Irrglauben, den steigenden Energiekosten ein Schnippchen geschlagen zu haben, ein Riegel vorgeschoben werden.
Auch wenn jetzt parallel zu Ihrer Wärme noch Strom erzeugt wird, den Sie entweder selber nutzen oder ins Stromnetz einspeisen, bleiben Ihre Heizkosten so hoch wie bisher bei einem ca. 15-20 Jahre alten Heizkessel. Ihr Vorteil: Sie produzieren Strom. Aber zu welchem Preis? Die Investitionskosten sind 3 x so hoch wie bei einer neuen Brennwertanlage, der Wirtschatlichkeitsgrad jedoch 10 % geringer. Außerdem wird der Wille zusätzliche Dämmmaßnahmen durchzuführen verringert, um mit einer auf Hochtouren laufenden Anlage mehr Ertrag zu erwirtschaften. Der ist aber begrenzt. Dabei wird auch bei einem gut gedämmten Gebäude in den kalten Monaten noch genügend Heizenergie benötigt, um gute Erträge zu erwirtschaften. Trotzdem amortisiert sich ein BHKW wegen seiner robusten Technik nach einer gewissen Zeit. Ein BHKW kann der richtige Weg sein, muss aber nicht.
Neutrale Beratung ist hier besonders wichtig!
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